Ich habe mir meinen kleinen Linux Gaming PC ja nicht nur fürs Gaming angeschafft, sondern vor allem auch, um wieder richtig in die Linux-Welt abtauchen zu können. Und zwar Linux auf dem Desktop. Denn Linux auf dem Server betreibe ich seit Jahrzehnten täglich, aber das hat trotzdem nur ganz bedingt etwas mit Linux im Desktop-Alltag zu tun.

Und weil ich Hyprland als Konzept total spannend finde und gern Dinge ausprobiere, spielt das natürlich auch eine große Rolle. Ich habe neben KDE und Gnome also auch Hyprland und jetzt ganz neu: Cosmic Desktop installiert.

Cosmic vereint die klassischen Ansätze der Floating Windows wie wir es von macOS, KDE, Gnome oder auch Windows kennen, mit der automatischen kachelartigen Anordnung von Tiling Window-Managern wie Hyprland und anderen. Man kann direkt umschalten, was sehr spannend ist und beide Welten verbindet. Allerdings ist Cosmic noch sehr jung und nicht abgeschlossen. Gerade wurde Version 1.0.16 veröffentlicht.

Ich bin noch nicht fertig. Ich weiß noch nicht, was mein Konzept sein wird. Wann immer ich lange genug mit einem herkömmlichen Window Manager gearbeitet habe, und da komme mit macOS ja her, freue ich mich wieder auf Hyprland und umgekehrt.

Vielleicht ist es ja gerade auch die Vielfalt, die ich reizend finde. Ich kann nutzen was ich möchte, wann ich es möchte und bin nicht festgelegt.